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So erkennen Sie Ihr wahres Potenzial und erreichen Ihre Ziele

  • 9 months ago

Nachdem ich Ihnen im letzten Blogpost gezeigt habe, wie Sie Ihre Ziele analysieren, möchte ich Ihnen heute wie angekündigt den zweiten Schritt Ihrer persönlichen Analyse vorstellen. Wenn Sie Ihre Ziele kennen, sollten Sie sich mit der Potenzialanalyse beschäftigen.

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Wo soll es nur lang gehen?

Auch diesen Schritt sollten Sie auf dem Weg zu Ihrem Traumjob unbedingt unternehmen! Denn: Mit der Potenzialanalyse ermitteln Sie nämlich indirekt Ihren Wert. Und wenn Sie den kennen, kann Sie das enorm voranbringen.

So hilft Ihnen die Potenzialanalyse

Zunächst einmal hilft Ihnen Ihre Potenzialanalyse auf psychischer Ebene.

Während Ihnen die Zielanalyse im ersten Schritt hilft, Ihren persönlichen Antrieb zu finden, hilft Ihnen die Potenzialanalyse nun, Ihre Kompetenzen klar und deutlich zu erkennen.

So wissen Sie nicht nur, was Sie wollen, sondern auch, was Sie können!

Übrigens: Natürlich müssen wir nicht auf Ihrem Status Quo verharren. Selbstverständlich können Sie Fort- und Weiterbildungen einplanen und durchziehen.

Dennoch ist es wichtig, dass Sie auch hier realistisch bleiben und Ihr Können in den verschiedenen Bereichen realistisch einschätzen.

Ohne eine gehörige Portion Realismus werden Sie am Ende enttäuscht. Stecken Sie sich gerne hohe Ziele, aber bleiben Sie auf dem Boden der Tatsachen.

Ein Beispiel für ein nicht-realistisches Ziel wäre Folgendes: Als ehemals gelernter Schlosser bin ich heute unter anderem Diplomingenieur für Maschinenbau und Informatik. Unter anderem deshalb, weil ich noch viele weitere wertvolle Qualifikationen in meinem Fachgebiet erreicht habe. Es wäre allerdings völlig unrealistisch gewesen, ein erfolgreicher Drehbuchautor werden zu wollen. Weder habe ich mich jemals in meinem Leben mit der Schreiberei von Drehbüchern beschäftigt, noch bin ich besonders gut im Ausdenken von Geschichten. Die Idee, Drehbuchautor zu werden, hätte also nur scheitern können.

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Auch wenn dieses Beispiel extrem ist – ich hoffe, Sie verstehen, was ich meine, wenn ich vom nötigen Realismus spreche.

Wenn Sie Ihre Kompetenzen mit der Potenzialanalyse ehrlich und realistisch ermitteln, wird Sie das vor Enttäuschungen und Fehlschlägen bewahren können.

Auch in einem weiteren Prozess ist die Potenzialanalyse hilfreich: Dadurch, dass Sie sich darüber genau klar werden, was Sie können, wächst auch Ihr Selbstbewusstsein.

Niemand kann Ihnen mehr sagen „Ich glaube, Sie haben die Qualifikation dafür nicht“. Dadurch, dass Sie GENAU wissen, was Sie können, können Sie das auch nach außen mit wachsendem Selbstvertrauen vertreten.

Ihr ganzes Auftreten wird sich dahin gehend ändern, dass Sie sicher, kompetent und erfahren wirken.

Und das nur, weil Sie sich die Zeit genommen haben, sich selbst besser kennen zu lernen.

Damit haben Sie immense Vorteile in den Situationen, in denen ein sicheres, kompetentes Auftreten gewünscht ist.

Dazu zählt natürlich das Vorstellungsgespräch. Sind Sie sich durch die Ziel- und Potenzialanalyse über sich und Ihr Können klar geworden, schinden Sie im Vorstellungsgespräch durch Ihr neues, selbstbewusst(er)es Auftreten schon deutlich mehr Eindruck.

Auch für Gehaltsverhandlungen kann dieses neue Selbstvertrauen enorm wichtig sein. Sie können also die Potenzialanalyse nicht nur dann durchführen, wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Job sind, sondern auch dann, wenn Sie bereits Ihren Traumjob haben.

Bevor wir zur eigentlichen Potenzialanalyse kommen, hier noch einmal die drei wichtigsten Punkte, bei denen Sie Ihnen hilft:

  • Sie wissen genau, was Sie können
  • Sie können Ihre Situation und Ihre Möglichkeiten richtig einschätzen
  • dadurch gewinnen Sie an Selbstbewusstsein
  • mit mehr Selbstvertrauen punkten Sie in Vorstellungsgesprächen

Die Potenzialanalyse

Doch nun kommen wir zur eigentlichen Potenzialanalyse.potenzial

Nehmen Sie sich Papier und Stift zur Hand, um Ihre Antworten zu notieren. Nehmen Sie sich ungestört Zeit, mindestens 30 Minuten. Lassen Sie in der Zeit keine Ablenkung durch Ihr Handy oder Sonstiges zu. Ziehen Sie sich zurück, um nachdenken zu können und sich zu konzentrieren.

Ihre Antworten können und dürfen vielschichtig sein. Setzen Sie sich keine inneren Barrieren im Kopf, denken Sie nicht „das passt doch gar nicht“. Alles passt! Außerdem sollten Sie wissen, dass innerhalb einzelner Kompetenzbereiche viele weitere Fragen verborgen sind. Nicht umsonst gibt es zu jedem einzelnen Bereich seitenlange Fragebögen.

Die folgenden Fragen zielen jedoch lediglich auf die wichtigsten Kompetenzbereiche ab.

Haben Sie die nachfolgenden fünf Fragen beantwortet, können Sie bei Bedarf zu jedem Bereich eigene, mögliche Fragen formulieren und beantworten. Ich werde Ihnen dafür Beispiele geben.

Auch das bringt Sie einen ordentlichen Schritt nach vorn. Bitte beachten Sie: Antworten Sie schriftlich, ausführlich und ehrlich!

Methodenkompetenz

Erfassen Sie betriebliche Zusammenhänge, erkennen Defizite und können Lösungsvorschläge anbieten?

Erkennen Sie logische Strukturen und Zusammenhänge?

Ein Beispiel für einen betrieblichen Zusammenhang wäre Folgendes: Wissen Sie, welche Wirkung Handlung XY des Lieferanten auf Ihren Einkäufer hat?

Mit der Frage nach Ihrer Methodenkompetenz sollten Sie sich gerade dann ernsthaft auseinandersetzen, wenn Sie gerne eine Führungsposition hätten. Gerade Führungskräfte brauchen einen Überblick über das große Ganze.

Sozialkompetenz

Wie teamfähig sind Sie?

Arbeiten Sie gut mit anderen Mitarbeitern zusammen?

Natürlich fällt es leicht, schnell zu sagen „Ich bin sehr teamfähig.“

Doch berücksichtigen Sie bei dieser Frage auch, ob und wie Sie mit Kollegen arbeiten, die Sie auf persönlicher Ebene nicht leiden können. Fällt es Ihnen schwerer, professionell zu bleiben? Wird Ihr Umgangston dann vielleicht schärfer, unfreundlicher?

Sollte Ihnen das auffallen, dann arbeiten Sie daran! Professionalität ist eine äußerst wichtige Eigenschaft!

Fachkompetenz

Fällt es Ihnen leicht, erlerntes Wissen lösungsorientiert einzusetzen?

„Nicht für die Schule, fürs Leben lernen wir“ – erinnern Sie sich an diesen Spruch, der Sie vielleicht früher genau so nervte wie mich? Doch nun brauchen Sie einmal Gelerntes.

Können Sie darauf zurückgreifen und es tatsächlich anwenden? Oder haben Sie Probleme damit, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden?

Das kommt vor und ist keine Schande. Nicht jeder ist ein Theoretiker, nicht jeder ist ein Praktiker.

Seien Sie auch hier ehrlich und scheuen Sie sich nicht, zu erkennen, ob Sie eher Praktiker oder Theoretiker sind.

Weitere Fragen, die sich hieraus ergeben, könnten sein, auf welchem Gebiet Sie besonders erfolgreich einmal Gelerntes wider geben können und was Ihnen am leichtesten von der Hand geht.

Reflexionskompetenz

Können Sie Ihr Handeln in den verschiedensten Situationen kritisch und ehrlich ergründen und bewerten?

Hier hilft der Gedanke, sich von außen zu betrachten: Was denkt jemand anders in dieser Situation über Sie und Ihr Verhalten?

Veränderungskompetenz

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Da geht es hin!

Reagieren Sie flexibel auf Veränderungen in Ihrem Umfeld?

Sind Sie bereit für lebenslanges Lernen?

Lebenslanges Lernen bedeutet unter anderem, sich gerne mit neuen Arbeitsabläufen auseinander zu setzen, zum Beispiel neue Programme zu lernen etc.

Nach der Potenzialanalyse

Sobald Sie die beiden Analysen vorgenommen haben, sollten Sie die Erkenntnisse noch einmal schriftlich zusammenfassen.

Lesen Sie sie des Öfteren durch, machen Sie die Analyse alle halbe Jahre noch einmal und notieren Sie Veränderungen.

Sofern Sie sich einen Ordner für die Analysen angelegt haben, dient er Ihrer Motivation. Sie können ihn bei Bedarf durchblättern, Ihre Antworten lesen und sich so Ihre Ziele wieder klar vor Augen führen.

Auch Änderungen lassen sich auf diese Art leicht vornehmen. Ihr Erfolgsordner wird im Laufe der Zeit ein sehr wertvoller Begleiter sein.

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