Wie eine Online-Präsenz Ihnen hilft, Ihren Traumjob zu finden

Wie eine Online-Präsenz Ihnen hilft, Ihren Traumjob zu finden

  • 11 months ago

Wir alle sind heute auf die eine oder andere Art im Netz zu finden. Deshalb können wir unsere Online-Präsenz doch gleich nutzen, um uns unseren Traumjob zu sichern!

Doch zunächst einmal bedarf es einer kurzen Begriffsklärung.

Unter Ihrer Online-Präsenz verstehe ich zum einen Ihren Auftritt in den sozialen Netzwerken wie Facebook, zum andern spreche ich von Ihrer eigenen Homepage.

Beide sind – richtig gestaltet und genutzt – wichtige Helfer auf dem Weg zu Ihrem Traumjob.

So präsentieren Sie sich richtig in Ihren sozialen Netzwerken

Vielleicht sind Sie auf mehreren sozialen Netzwerken vertreten, vielleicht auch nur in einem.

Wie eine Online-Präsenz Ihnen hilft, Ihren Traumjob zu findenDer absolute Klassiker unter den Netzwerken ist nach wie vor Facebook.

Dort gestalten Sie Ihr persönliches Profil mit Profil- und Titelbild. Des Weiteren können Sie Statusmitteilungen senden und in Ihrer Chronik teilen, natürlich verbunden mit Fotos. Ihre Freunde können Sie markieren und Ihnen – ebenfalls öffentlich in Ihrer Chronik – Nachrichten zukommen lassen.

Auch Instagram erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Dort teilen Sie Ihre Fotos direkt und können sie mit einem Kommentar versehen.

Nun gibt es verschiedene Dinge, die zukünftige Chefs oder Kollegen nicht auf Ihrem Profil oder in Ihrem Feed finden sollten.

Grob gesagt gehört dazu alles, das nicht professionell ist. Natürlich auch wieder eine Definitionssache und durchaus von Ihrem Beruf bzw. Ihrem Traumjob abhängig.

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Sollte Ihr Traumjob Tätowierer sein, sind Fotos Ihrer tätowierten Arme durchaus angebracht. Sehen Sie sich hingegen hinter dem Schalter einer Bank oder als LehrerIn vor einer Klasse, sind solche Fotos ein NoGo.

Dennoch gibt es Dinge, die nicht von Ihrem Traumjob abhängen und die generell nichts in Ihren Profilen zu suchen haben. Dazu gehören Fotos Ihrer letzten Party- oder Alkoholexzesse. Genau so wenig sollten Sie sich leicht bekleidet oder in anderen unangenehmen Situationen zeigen.

Kommentare, die in diese Richtung gehen, sind ebenso unangebracht wie Fotos. Das „Ey Alder! Ich bring heut Abend den Whiskey mit, wird sicher wieder n geiler Absturz!“ eines Kumpels sollten Sie also definitiv aus Ihrer Chronik bzw. Ihren Kommentaren entfernen.

Unterziehen Sie also Ihr(e) Profil(e) in den sozialen Netzwerken einer Prüfung und einer Säuberung.

Löschen Sie alles, was Sie nicht professionell präsentiert. All die Dinge, die kein zukünftiger Arbeitgeber sehen will und sie auch nicht sehen soll.

Als weiteren kleinen Tipp möchte ich Ihnen mit auf den Weg geben, Ihre Privatsphäre-Einstellungen zu überprüfen. Beispielsweise können Sie auf Facebook einstellen, dass Ihre Freunde Sie ohne Ihre Zustimmung nicht auf Fotos oder in Kommentaren verlinken dürfen. So kann sich auch kein ungewünschtes Bild dazwischen mogeln.

Sind Sie übrigens nicht bereit, diesen Schritt zu tun und Ihr Profil zu „säubern“, Wie eine Online-Präsenz Ihnen hilft, Ihren Traumjob zu findendann empfehle ich Ihnen, Ihr(e) Profil(e) komplett auf privat zu stellen, sodass niemand, mit dem Sie nicht befreundet sind, mehr als Ihr Profilbild sehen kann.

Je nach Branche ist das aber kontraproduktiv: Jemand, der sich um den professionellen Internetauftritt einer Firma kümmern möchte, sollte selbst mit einem professionellen Profil glänzen.

Sich auf professionellen Netzwerken vernetzen

Neben den „Freizeit“-Netzwerken wie Facebook oder Instagram gibt es auch soziale Netzwerke, die zum Knüpfen beruflicher Kontakte gedacht sind: Dazu gehören LinkedIn und Xing.

Dort können Sie sich und Ihren Lebenslauf präsentieren. Kontakte knüpfen Sie leicht – vielleicht sind ja auch schon Freunde von Ihnen angemeldet?

Der Vorteil solcher beruflichen Netzwerke ist, dass nicht nur Sie suchen, sondern dass Sie auch gefunden werden können. Vielleicht wird der Kopf des Unternehmens, das Ihren Traumjob zu vergeben hat, durch Ihre Präsenz auf dieser beruflichen Plattform auf Sie aufmerksam und kontaktiert Sie?

Doch tun Sie mir einen Gefallen: Treten Sie mit Ihrem Profilbild nicht ins Fettnäpfchen, sondern zeigen Sie sich auf einem Foto, das Sie auch in einer Bewerbung schicken würden. Bleiben Sie dennoch locker und authentisch.

Ihre eigene Homepage

Die zweite große Säule Ihrer Online-Präsenz ist Ihre eigene Homepage.

Als erstes sollten Sie sich eine Domain mit Ihrem eigenen Namen registrieren.

Ist Ihr Name schon vergeben, fügen Sie Ihre Berufsbezeichnung oder zumindest Teile davon ein (Beispiel: www.maxmüller-tierarzt.de oder www.sabineschulz-informatikstudentin.de).

Diese Internetpräsenz nutzen Sie, um sich und Ihre Fertigkeiten vorzustellen, Ihre Stärken zu bewerben und Ihre klar umrissenen Ziele zu formulieren.

Die Seite sollte auch einen professionellen Lebenslauf, Erfahrungen und Berichte über Weiterbildungen, etc. beinhalten.

Erstellen Sie zusätzlich einen Blog unter ihrem richtigen Namen und bloggen Sie regelmäßig über neue berufliche Erfahrungen, Schulungen, Seminare – eben alles, was mit Ihren beruflichen Tätigkeiten oder Ihrer Zielsetzung zu tun hat.

Formulieren Sie interessante Gedanken zu Ihrem Beruf, aber meckern Sie nicht! Beschwerden über „zu viel Arbeit“, „blöde Kollegen“ und ähnliches haben in Ihrem Blog nichts verloren.

Verfassen Sie auch grundsätzlich keine privaten Beiträge wie über Partys, Computerspiele oder Reisen! Das behindert Sie nur bei der Verwirklichung Ihrer Träume!

Mit dem Aufbau und der Pflege Ihrer eigenen Homepage verfolgen Sie zwei Ziele:

Zum einen können Sie den Link zu Ihrer Seite natürlich Ihren Bewerbungen beifügen und so dafür sorgen, dass sich Ihr zukünftiger Arbeitgeber ein umfassendes Bild von Ihnen machen kann. Und zwar ein Bild, das Sie selbst positiv beeinflussen!

Zum anderen hilft Ihre eigene Homepage Ihnen auch – wie Ihre Präsenz in beruflichen Netzwerken – gefunden zu werden.

Pflegen und kontrollieren Sie Ihre Online-Präsenzen

Beachten Sie, dass Sie sich beständig um Ihre Online-Präsenz(en) kümmern müssen.

Denn es gilt: Sie allein sind verantwortlich für Ihren Ruf im Internet!

Zwar können Sie Negativbeiträge über sich selbst nicht verhindern, Sie können aber dagegen vorgehen und das sollten Sie auch tun.

Nutzen Sie also einmal in der Woche die Suchmaschinen, um Einträge zu Ihrem Namen herauszufinden. Gehen Sie rigoros gegen negative Darstellungen vor.

Suchen Sie nach Fotos und Videos, die von Ihnen im Netz stehen und Ihrem Ruf eventuell schaden – gerade in den sozialen Netzwerken lohnt sich eine regelmäßige Kontrolle.

Negativen Kommentaren auf Ihrem eigenen Blog können Sie dadurch entgegen wirken, dass Sie den Kommentar zunächst freischalten müssen. Des weiteren können Sie natürlich auch negative Kommentare offen, freundlich und sachlich beantworten. Zickiges Getue ist hierbei allerdings mehr als rufschädigend.

Wie eine Online-Präsenz Ihnen hilft, Ihren Traumjob zu findenImmer mehr Unternehmen beschäftigen Angestellte, die kaum etwas anderes tun, als nach Mitarbeitern oder zukünftigen Kandidaten im Internet zu suchen und deren Eignung für das eigene Unternehmen zu bewerten. Daher ist es wirklich erheblich, dass Sie sich so professionell und positiv präsentieren, wie möglich.

Für einen guten Ruf im Netz müssen Sie, wie in jedem Bereich Ihres Lebens, aktiv werden und bleiben.

Bringen Sie sich ins Gespräch und stellen Sie sich so dar, wie Sie es wollen, aber bleiben Sie ehrlich und fair. Vermeiden Sie alles, was privat ist.

Denken Sie immer daran: Ihr zukünftiger Chef wird auch einen Blick auf Ihre Darstellung werfen!

Dabei bezeichnet die Online-Reputation den Ruf, den Sie sich im Netz weltweit erwerben. Umso wichtiger ist ein ganz gezielter Aufbau, der Sie weit nach vorne bringen kann. Nicht umsonst nutzen immer mehr Unter-nehmen die Online-Reputation für Ihre Anliegen.

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